wolfgang böhmer und der osten

wolfgang böhmer (cdu), ministerpräsident von sachsen-anhalt, hat in einem anfall von verbaler diarroeh verlauten lassen, das kindstötungen im osten deutschland ein mittel der familienplanung sei und dies auf die ddr-mentalität zurückzuführen sei. ja typisch, cdu – christlich demokratische union.

die geschichte hat gezeigt, das im namen der christlichen lehre schlimme, brutale und doppelmoralische handlungen vollzogen worden sind. angefangen von den kreuzzügen und missionierungen über dem bruch des zölibats, bis hin zur hohen abtreibungzahlen in katholischen ländern wie spanien. es darf ja keine unehelichen kinder geben, es ist ja sünde vor der ehe sex zu haben. was für ein blödsinn… und zu guter letzt wird der ostdeutsche bürger wiedermal als sündenbock der nation angestempelt, emotional verkrüppelt soll er sein und durch seine ddr-mentalität kindstötungen billigend als akt der familienplanung in kauf nehmen. dabei wird vergessen das die meisten mütter, die ihre kinder im ostteil deutschlands umbringen, nach dem zusammenbruch der ddr geboren wurden und es empirisch keine belege zwischen kindestötung und ddr-vergangenheit. viel eher liegt es wohl an der perspektivlosigkeit junger menschen. besser wäre es menschen die probleme mit ihrem leben haben hilfe anzubieten.

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Eine Antwort auf „wolfgang böhmer und der osten“

  1. Welch ein geistiger Durchfall!
    Was für einen Schwachsinn muss man sich von solchen Möchtegernpolitikern eigentlich noch bieten lassen?
    Ich würde dem Mann mal empfehlen zum Arzt zu gehen und vor allem von der Bühne abzutreten.

    Man sollte sich in der Politik lieber mal damit beschäftigen, wie man jungen Menschen in dieser angeblich sozialen Markwirtschaft eine Perspektive bietet.

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