joseph weizenbaum

der computerpionier und gesellschaftskritiker joseph weizenbaum ist im alter 85 jahren gestorben. er erwickelte hardware und die entsprechende software zu deren steuerung. des weiteren generierte er das programm ELIZA, das die möglichkeit einer kommunikation zwischen mensch und computer simuliert.

schon früh warnte er vor einer allzu naiven fortschrittsgläubigkeit und kritiklosem umgang mit dem computer und internet.

„Es ist ein Misthaufen. 90 Prozent sind Schrott, es finden sich aber auch ein paar Perlen und Goldgruben.“

er schrieb darüber mehrer bücher. sein bedeutendsten werke waren u.a.:

1976 die macht der computer und die ohnmacht der vernunft

1993 wer erfindet die computermythen? der fortschritt in den großen irrtum

2006 wo sind sie, die inseln der vernunft im cyberstrom? auswege aus der programmierten gesellschaft

weizenbaum

von glueckauf

prof. weizenbaum forschte am berühmten massachusetts institute of technology (MIT). er erhielt zahlreiche auszeichungen für seine arbeit. seit 1996 lebte er wieder in berlin.

ein gen gegen verdorrte pflanzen

wissenschaftlern in finnland und den usa haben in pflanzen ein gen entdeckt, was die aufnahme von co2 und den ausstoß von wasserdampf reguliert. dies könnte wichtig sein für den anbau von nutzpflanzen in gebieten grosser dürre.

pflanzen kontrollieren ihren gasaustausch über sogenannte spaltöffnungen. darüber wird co2 aufgenommen und im gegenzug wasserdampf abgegeben. in zeiten großer dürre können pflanzen so ca. 95 % ihres gespeicherten wassers verlieren.

den forschern ist es nun gelungen, ein gen zu finden was diesen mechanismus kontrolliert. somit können in zukunft pflanzen genetisch so verändert werden damit sie auch in dürreperioden kein wasser verlieren und somit vertrocknen, aber immer nach co2 aufnehmen und photosynthese betreiben können.

an und für sich eine gute sachen, aber es ist halt schon immer ein zweischneidiges schwert, weil man nicht weis wie sich genetische veränderte pflanzen auf den menschlichen organismus auswirken.

bienentod – eiscreamnot

seit längerem ist ja bekannt das die bienenbestände überall auf der welt weniger werden. die ursachen dafür sind vielfälltig und reichen vom gebrauch von pestiziden bis hin zu krankheitserregern, die die bienen heimsuchen. nun ist in den usa eine mysteriöse bienenkrankheit aufgetaucht. sie äußert sich in einem abnormen verhalten der bienen, diese sterben nicht einfach in der nähe des stocks sonder fliegen einfach davon und lassen die königin und den nachwuchs zurück.

die lebensmittelindustrie in den usa ist vom neuerlichen bienensterben stark betroffen, sind sie doch besonderes auf die bestäubungsarbeit der fleissigen gestreiften brummer angewiesen. nun macht sich nun für die erforschung dieser erkrankung der eishersteller häagen dazs stark, indem er 150.000 dollar gespendet hat, natürlich nicht ganz ohne eigennutz.

ich hoffe das bald die ursache für diese krankheit gefunden wird. dies zeigt mal wieder wie wichtig jedes auch noch so kleine lebewesen ist, damit ökosysteme gut funktionieren und was passiert wenn eines dieser „rädchen“ ausfällt.