ein bilaterales verstörendes konglomerat wirren seins….

seit ich auf twitter eingezogen bin vernachlässige ich irgendwie mein altes „zuhause“ hier. aber es ist ja auch so schön bequem mal einfach 140 zeichen dahinzurotzen, anstatt ellenlange texte aus sich rauszuquetschen.

ja ich bin nun wollständig im web 2.0 angekommen so scheint es. aber wie es halt so ist möchte ich auch schon wieder weg.

ps. sorry, das ich ausversehen einen kommentar unter dem eintrag zum baader-meinhof-komplex gelöscht habe. derjenige sollte bitte nicht böse sein, es war nicht mit absicht.

licht und schatten

gestern gab es mal wieder einen wirklichen grund sich zu freuen. mein freund holger hat es mal wieder nach berlin geschafft, und sich spontan zu einen treffen mit mir entschieden, huuiiii. wir sind in das kaffeehaus sowohlalsauch gegangen um uns in erster linie mal wieder gesund zu ernähren. es gab sowohl salat als auch brot. ok, das brot war wahrscheinlich aus einem anderen jahrhundert. aber wir haben es dennoch tapfer aufgegessen, um alle anderen zu warnen. wir haben uns sozusagen im dienste der menschheit aufgeopfert. mei schee wars.

streifen von nichts auf einem bett von lethargie

was ist da nur los. ich mag derzeit nix schreiben. keine thema schafft es meinen aufmerksamkeitshorizont auch nur zu tangieren. ich bin der derzeit so unmotiviert und unaufgeregt. der nihilismus kriecht durch jede pore meines daseins und ich kann nichts dagegen tun. aber unendliche passivität ist auch mal was ganz schönes, sich einfach treiben lassen… wohin auch immer.

dauersitzung die 2.

vor ein paar monaten hatte ich mich mal zu einem artikel geäußert in dem von einer frau berichtet wurde, die ganz lange auf ihrem klo saß bis sie darauf festwuchs. ihr freund indes hat ihr dabei seelenruhig zugeguckt. diese ganze unappettitliche sache hatte aber ein nachspiel. der mann wurde nun zu 6 monaten bewährungsstrafe verurteilt, weil er dieser offensichtlich hilfebedürftigen person ein festwachsen zusah, anstatt etwas zu unternehmen. tja so kanns gehen.

nicht alles was geschrieben wird, sollte man auch vorlesen

ort: nbi (kulturbrauerei)

zeit: sonnabend, 20 uhr oder so

sascha lobo und konsorten sägten an meinen nerven

es stand also wiedermal ne lesung auf dem programm, genauer gesagt die vermutlich erste twitterlesung der welt. mit dabei mein lieber freund mathias, den ich mit einer guten portion marketing überzeugen konnte mich zu begleiten, in der hoffnung, das er sich auch entlich mal den möglichkeiten des web 2.0 hingibt und sich bei twitter anmeldet. aber wie es so schön heisst, kommt es ersten anders und zweitens als man denkt… naja wie auch immer, wir waren also da und haben uns diese twitterlesung angeguckt und angehört. eingezwängt zwischen plastikstühlen (ich hatte immerhin einen gepolsterten stuhl erwischt) und drückender luft verbrachten wir gefühlte 28 stunden in dieser heimeligen atmoshpäre.

das programm begann sehr hoffnungsvoll mit dem vortragen einiger wirklich recht ansprechenden sachen, ergoss sich aber später vorwiegend im vorlesen von tweets, welche die iniitiatoren auch noch grösstenteils selber geschrieben haben. was für eine unangenehem art der selbstbeweihräucherung. wenn mal die tweets wenigstens auch alle lustig oder interessant gewesen wären,… waren sie aber nicht. am schlimmsten ist mir dabei eine dame names kaltmamsell aufgefallen. ihre tweets, sowie ihre art des vortragens waren definitiv der absolute tiefpunkt des abends, mal abgesehen vom twitterarischen quartett. was uns auch noch unangenehm auffiel war die redundanz in der präsentation einiger tweets, was zusätzlich zur langweile beitrug. einzig der programmteil mit dem diesjährigen bachmannpreisträger tillman rammstedt und nichttwitterer (wie erfirschend) konnte uns aus unsrer aufkommenden lethargie kurzzeitig befreien. fazit dieses abends: die veranstalter feierten sich selbst und ihre pseudowichtigkeiten, wir saßen im eigenen saft gelangweilt, müde und leicht genervt. mein bester freund wird sich nicht bei twitter anmelden. er schleudert mir seine 140 zeichen lieber persönlich ins gesicht.

die nächste lesung sollte mehr diversität enthalten und gaaaanz wichtig – kürzer sein.

ein wochenende in der notaufnahme, mit kulinarischen abgründen und klaus kinski

heute, zu doch schon recht vorgerückter wochenstunde, will noch mal auf mein durchaus ansprechendes wochenende, das ich mit meinem besten freund mathias verbracht habe, zurückblicken.

nein wo haben wir uns wieder rumgetrieben, hmmmmmmm naja also vorwiegend auf dem prenzlauer berg. aber der reihe nach: am freitag haben wir es einfach nicht geschafft unsre müden, alten und schon ansatzweise faltigen körper am abend aus dem haus zu hieven. also sind wir daheim geblieben, haben einen indischen lieferservice für das leibliche wohl bemüht und frönten dem müßiggang, der ja bekanntlich aller laster anfang ist. ja und das laster begann dann einen tag später. da haben wir uns der zügellosen völlerrei in diversen restaurants und bars auf der knaackstrasse hingegeben, wie man hier gut sehen kann:

nichtsdestotrotz haben wir auch etwas für den kulturellen anspruch unsres postmodernen geistes getan. jesus christus der erlöser stand auf dem kinoprogramm im filmtheater am friedrichshain. klaus kinskis aufsehenerregender auftritt in der deutschlandhalle war gegenstand dieses dokumentarfilmes. und das publikum dort, das laut und böse gegen kinski pöpelte, disqualifizierte sich so schön selbst. denn die diskussionsfanatischen post 68er, verstanden den sinn dieser veranstaltung überhaupt nicht und missinterpretieren kinskis ausführungen total. aber der meister ließ sich durch diese störungen nicht unterkriegen und brachte in der nacht vor einigen hundert interessierten seine jesus-christus-interpretation doch noch zu einem guten ende. nach diesem erhebenden chineastischen moment voller emotionen, haben wir uns in die hausbar zurückgezogen um die nacht angemessen ausklingen zu lassen.

nach einer mehr oder weniger unruhigen nacht mit 4 stunden schlaf, sind wir dann man nächsten morgen, nochmal zum schlemmen ausgeschwärmt, um uns anschliessend auf einem kinderspielplatz der leichten muse anspruchloser unterhaltung auf einem trampolin hinzugeben. mathias kanns, ich nicht:

ach nicht zu vergessen ist unser kurzentschlossener besuch in der notaufnahme. dabei handelte es sich um einen wirklich NOTwendigen besuch in einem friseursalon. da haben wir uns noch schnell die störischen härchen zurechtstutzen lassen. eine neue frisur ist wie ein neues leben tralalalaaaa…

waschen, föhnen, legen sach ich da nur…

ps. apropos essen: hier noch ein verbales schmankerl vom pizzadienst:

und beim dönermann um die ecke regiert der blanke wucher tzzzzzzzzzzz:

geburtstag

berlin hallelulja berlin… ja hmm also, nun mal klartext und butter in die pfanne, sonst brennt ja alles an… erstmal hab ich meinen geburtstag gefeiert, man wird ja schliesslich nur einmal 31 jahre alt. also hab ich meinen alten körper zu einem anderen alten körper geschleppt, kurz gesagt ich hab mir indiana jones 4 angeschaut.  guuuuut, ich hab dem film eine chance gegeben, trotz miserabler filmkritiken, und die ersten 20 min war der film auch ansprechend, fast schon gut. ABER was sich dann vor meinen augen entspann, war echt unterirdisch. ich weigere mich darüber auskunft zu erteilen, es war ärgerlich, einfach nur ärgerlich… um dieses desaströse ereignis vergessen zu können, haben ich + mein presseschauer uns an den ort des fantastischen alkoholgenusses – der saphirebar, begeben. mein freund hatte ein erleichterung des leids und ich den tanz der galaktischen aliens usw jaaaaaaaaa das ist der wahre stoff…. also sind wir wieder mal richtig toll versackt.

btw… auch an meinem arbeitsplatz wurde gebührend gefeiert:

kuchen

und blümchen gabs auch:

blümchen

ich bin mitglied, endlich…

seit mein freund auf der republica sein unwesen trieb, lag er mir damit in den ohren. da gibt es etwas das sich ag social media nennt, du das ist spannend und interessant, da sind auch soziologen bei, so meinte er aufmunternd zu mir. also begann ich mich etwas näher damit beschäftigen, und plötzlich fand ich die idee da mitzumachen gar nicht mehr so abwegig. also bin ich zum treffen der ag social media hier in berlin am 28.05. gegangen… und nun bin ich mitglied… ich bin mal MITGLIED irgendwooooo, sowas war ich noch nie, was für ein event…