vineta

so da waren wir, also mein busenfreund mathias und ich, im film vineta. tja und was soll ich sagen, nach zwei tagen ist nicht mehr viel von diesem film in meinem kopf. ich weis auch net genau woran das liegt. kurz zum plot: ein herzkranker architekt bekommt das angebot in einer abgeschieden liegenden villa mit anderen fachleuten zusammen eine total überwachte stadt zu planen, auf der insel vineta, die in der ostsee liegen soll. die zeit ist knapp, die vorstellungen sind verschieden. kurzum konflikpotential ist da. was interessant beginnt, wir zunehmend anstrengend. man hat das gefühl, das die geschichte keinen schritt vorwärts kommt, das führt zu langweile. die auflösung und somit der „clou“ des films sei hier nat. nicht verraten, damit die „spannung“ erhalten wird, für diejenigen, die den film noch nicht gesehen haben. für mich war das ende des films doch allzu flach und schlichtweg banal geraten. und dafür gabs nun ein paar filmpreise, naja über geschmack lässt sich ja bekannlich streiten.

fazit:

der film ist sehr schön visuell umgesetzt, berauschende bilder, schöne farben, aber er bleibt fad und distanziert. die story ist vorhersehbar und mit metaphern überfrachtet. schade drum, gute ansätze die in all der verkünstelung verpuffen.

Vineta (2006)
Land: Deutschland
Länge: 93 Minuten
Bildformat: 1:1,85
Tonformat: Dolby SRD
FSK: ab 12 Jahren beantragt
Darsteller: Peter Lohmeyer (Färber), Ulrich Matthes (Dr. Leonhard), Susanne Wolff (Nina), Justus von Dohnanyi (Born), Matthias Brandt (Montag)
Regie: Franziska Stünkel

8 blickwinkel – review

gestern habe ich mich ins kino begeben um u.a. den film 8 blickwinkel zu schauen. das attentat auf den amerikanischen präsidenten bei einem auslandsbesuch in spanien wird aus den perspektiven von 8 verschienden leuten betrachtet. dieses filmische experiment verspricht spannung, und so startet der film furios, mit gehörigen tempo und auch mit politischer brisanz. jeder der 8 blickwinkel birgt ein stück des puzzles in sich, das sich gegen ende erst zu einem gesamtbild verdichtet.

leider geht dem film mit zunehmender länge die luft aus. spätestens wenn der film zum 4. mal „zurückgespult wird, stellen sich irgendwie ermüdungserscheinungen ein. daran kann auch das gute schauspieleremsemble allen voran dennis quaid nichts ändern.

am ärgerlichsten fand ich die schon fast diletantisch zusammengebastelt verfolgungsjagd gegen ende des films. da wird eindeutig potential verschenkt.

fazit: ein film mit einer innovativen erzählstruktur, der handwerkliche mängel hat, aber trotzdem zu unterhalten weis.

john rambo

samstag 16.02.08 um ca 8.30 uhr p.m. begann mein kino abend mit john rambo im weilheimer kino.

da ich schon rambo I, II und III gesehen hatte, musste ich dem gesetz der serie folgend natürlich auch diesen anschauen, auch weil der film im vorfeld recht hitzig und kontrovers diskutiert wurde. die story, die da erzählt wird, dürfte mittlerweile jeder kennen. der krisenherd birma steht im mittelpunkt. ein paar naive christliche weltverbesserer wollen dahin um den menschen zu helfen, werden aber vom burmesischen militär als geiseln genommen. rambo und ein paar söldner versuchen diese zu befreien. schon im intro wird schnell ein starkes feindbild gezeichnet. man muss die brumesischen soldaten für ihr perfides tun einfach hassen. john rambo mittlerweile als friedlicher schlangenfänger und fischer unterweg sträubt sich erst (wie immer) und entfesselt dann in gewohnter manier seinen eigenen krieg, den er natürlich gewinnt.

was mir persönlich gut gefallen hat, ist das da eine ziehmlich straighte geschichte gezählt wird, es gibt nur schwarz und weis, gut und böse. und ein paar brachialphilosophische weisheiten von wie gewohnt wortkargen rambo sind auch wieder dabei. dabei es schein als hätte stallone aus den politisch fragwürdigen ramboteilen II und III gelernt und kehrt zu einer gewissen political correctness zurück.

stallone, der regie führte und auch das drehbuch (mit-)schrieb, hielt also alle fäden in der hand um seinen actionhelden john rambo einen würdigen abschied zu verpassen, was ihm auch gelingt, zwar ist die story doch recht dünn geraten aber was schert einem das, wenn man solch sehr gut durchchoreographierte actionszenen zu sehen bekommt, die durchaus realistisch wirken. manchmal kann man sich aber trotzdem das schmunzeln nicht verkneifen.

ich fand den abschluss von rambo 4 recht gelungen, als er endlich seinen weg nach hause findet, es war als würde sich ein kreis schliessen.

wer sich hier über die exzessive gewalt des filmes beschwert, sollte einmal selber in ein krisengebiet fahren und sich davon überzeugen zu was der mensch wirklich fähig ist, danach möchte der ein oder andere vielleicht doch lieber nur im kinosessel sitzen und den film schauen..

„wenn man dich dazu zwingt, ist töten so einfach wie atmen.“

originaltitel: rambo, USA 2008
regie:
sylvester stallone
darsteller:
sylvester stallone, julie benz, matthew marsden, graham mctavish…
länge: 90 min.
FSK: ab 18

james bond – quantum of solace

im november 2008 ist es soweit. der neue james bond – quantum of solace (so der titel) wird in die kinos kommen. schon jetzt sind erste aufnahmen des films veröffentlich worden. über die story ist noch nichts näheres bekannt, außer, das sie an casino royale, dem letzten bondfilm, anknüpfen soll. die macher versprechen jedenfalls doppelt soviel action wie bei casion royale. ganz traditionsbewusst wird in den londoner pinnewood-studios gedreht. andere locations sind u.a. italien, niederlande und auch bregenz am bodensee. hübsche mädels gibt es natürlich auch wieder anzuschauen. an der seite von banddarsteller daniel craig sind die bondgirls werden von gemma arterton und olga kurylenko verkörpert. ein echter böserwicht, gespielt von mathieu amalric, darf natürlich auch nicht fehlen. ich hoffe das der neue bond ebenso erfolgreich wird wie die anderen filme. ich hab sie alle gesehen und werde mir auf jeden fall auch den neuen film anschauen.

cloverfield

vor einigen tagen habe ich mir den film cloverfield angeguckt. dieser film wurde im vorfeld durch eine geschickt platzierte marketingcampagne in z.b. youtube und myspace gehypt. ein paar verwackelte bilder ein bisschen mystery und schon ist beim publikum die neugierde geweckt, so auch bei mir. was ich jedoch dann zu sehen bekam war eher langweilig und belanglos, als wirklich spannend. ca 80 min verwackelte cambilder, die ein gewisse autentizität vermitteln sollten. nun wissen wir aber schon durch die nachtrichten im tv oder sonst wo, das so etwas höchstens 5 min funktioniert, denn so lang ist im allgemeinen so ein beitrag und so hätte für mich dieser film auch keine min länger dauern dürfen.