stalker – Сталкер

seit kurzem mache ich bei der firma twotickets ein praktikum und so als kleine dreingabe habe ich auch gleich mal zwei schöne tickets gewonnen, für den russischen film stalker im kino krokodil. also schnell meinen freund mitgenommen und nix wie hin. das kino war klein und recht gemütlich eingerichtet, schöne sessel aus früheren zeiten zierten die ersten reihen. so wie ichs gerne hab.

stalker ist ein film aus dem jahr 1979, regie führte andrej tarkowskij . nach einem mysteriösen ereignis, das möglicherweise durch ausserirdische oder aber einen meteoriteneinschlag hervorgerufen wurde (genaueres weis man nicht) ist die ZONE entstanden. sie wurde evakuiert und abgesperrt und wird seit dem vorfall bewacht. man erzählt sich, das in der ZONE den menschen wünsche erfüllt werden würden, deshalb sind einige bestrebt dahin zu gelangen. der ort der filmhandlung ist ein randgebiet eben jener ZONE. dort wohnt der sog. stalker mit seiner frau und seinem kranken kind. der stalker ist ein pfadfinder, ein spiritueller führer, der seinen lebenunterhalt damit verdient leute in die zone zu schaffen. er bekommt den auftrag von zwei menschen, einem „schriftsteller“ und einem „professor“, sie in die ZONE zu bringen, zum zimmer wo sich wünsche erfüllen……..

die story, wird in langsamen fast schon poetischen bilder erzählt. lange einstellungen ohne hastige schnitte zeichnen diesen film aus, ebeso wie die eher sparsamen aber aussagekräftigen dialoge. die ZONE wird als farbenfroher und naturverbundener kontrapunkt zur sonst grauen trostlosen und mit maroden industiellen anlagen überfrachteten welt dargestellt.

was mich besonders beeindruckt hat, ist das es dem regisseur tarkowskij gelingt, ohne specialeffects nur mit kameraeinstellungen und der kunst des weglassens, eine interessante und athmosphärisch dichte geschichte zu erzählen.

udssr 1979

regie: andrej tarkowskij

kamera: aleksandr knjažinskij

länge: 160 min. farbe + s/w

darsteller: alexander kaidanowskij, alissa frejndlich, nikolai grinko, anatolij solonizyn